Beim 3D-Laserscanning werden Objekte punktweise erfasst. Pro Minute werden bis zu einer Million Punkte dreidimensional erfasst. Dies ermöglicht eine sehr detailierte Erfassung von Objekten.

Der Scanner misst nicht nur Lage und Höhe der Punkte millimetergenau, sondern speichert auch Echtfarben zu jedem einzelnen Punkt, so das maßstäbliche, fotorealistische 3D-Punktwolken entstehen. Diese Punktwolken können weiterverarbeitet werden und als Bestandsaufmaß, Planungsgrundlage,  oder zur Erstellung von 3D-Modellen und 3D-Animationen dienen.
Beispiele.


Die hohe Genauigkeit und der Vorteil einer dreidimensionalen Darstellbarkeit macht das 3D-Laserscanning zu einer bevorzugten Methode z.B. bei Bestandserfassungen von Bauobjekten oder zur Dokumentation (Webshare).
Ein weiterer Vorteil ist die Messung ohne Zielmarken oder Reflektoren bei Reichweiten bis zu 120 Metern. Stillstandszeiten in der Industrie werden somit vermieden.

Anwendungsgebiete:

Architektur, Bau- und Denkmalpflege
Verformungsgerechte Aufmaß, Fassadenaufmaß, Schadenskartierung, Gebäudedokumentation, Baulückenplanung, Planung im Bestand,

Industriewerke, Rohrleitungsbau (digitale Fabrik)


3D Aufnahme von Rohrleitungen

als Grundlage für Neuplanung oder zur Einarbeitung in ein GIS Systemen

Archäologie (Ausgrabungen)
Aufmaße zur originalgetreuen Rekonstruktion in Museen und maßstäblicher Dokumentation

Automobil, Flugzeug und Schiffsbau
als Grundlage zur Schadenbegutachtung

Tagebau und Steinbrüche
Momentaufnahmen zur Berechnung abgetragener Massen

Kriminalistik, Medien und Unterhaltungsindustrie, Facility Management,