Soll das geplante Gebäude an eine bestehende Giebelwand angeschlossen werden, ist ein Giebelschnitt unverzichtbar.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Aufnahme einer Giebelwand:

Detaillierte Giebelaufnahme

Für die lagerichtige und geometrisch exakte Erfassung einer Giebelwand  werden in einem ersten Schritt Passpunkte am Gebäude koordinatenmäßig bestimmt. Dabei kommt ein reflektorloser Tachymeter zum Einsatz. In einem zweiten Schritt wird die Fassade entweder mit einer hochauflösenden Digitalkamera (photogrammetrisch) oder mittels Laserscanning von mehreren Standpunkten aus erfasst. In der Praxis hat sich gezeigt, dass eine Kombination von Laserscanning und photogrammetrischer Aufnahme die besten Ergebnisse liefert. Unmittelbar nach der Datenerfassung werden Scan- und Bilddaten zusammengeführt. So entsteht in kürzester Zeit eine farbige Punktwolke, die mit der geeigneten Software weiterverarbeitet werden kann. Aus der Punktwolke kann man dann 2D-Ansichten ableiten. Dabei kann man bis zum Schluss entscheiden, welche Detailtiefe man haben möchte.

 

Reduzierte Giebelaufnahme

Anders als bei der Giebelaufnahme mittels Laserscanner werden bei der reduzierten Giebelaufnahme nur wirklich benötigte Kanten der Fassade ermittelt. Es hat sich gezeigt, dass der Einsatz eines reflektorlosen Tachymeters für diese Zwecke am Effizientesten ist. Zur Erfassung werden die zu ermittelnden Fassadenkanten punktweise (Anfangs- und Endpunkt) beobachtet. Nach der Auswertung der gemessenen Maße, wird mit Hilfe eines CAD-Programmes eine zweidimensionale Strichzeichnung erstellt, die dann vom Architekt weiterverarbeitet werden kann. Schon bei der Messung wird der Detailgrad der 2D-Ansichten festgelegt.

Wir beraten Sie gerne, welches Aufnahmeverfahren für Sie die besten und kostengünstigsten Ergebnisse liefert.